Willkommen auf der Startseite von Michael Schlander,
Dr. med. habil., M.B.A.,
- Gründer und Vorstandsvorsitzender von InnoValHC,
Institut für Innovation & Evaluation im Gesundheitswesen (seit 2005) - Univ.-Prof. em. für Gesundheitsökonomie (Universität Heidelberg)
- Prof. em. für [Gesundheits- & Innovations-] Management (Hochschule Ludwigshafen)
zuvor - Leiter der Abteilung für Gesundheitsökonomie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ), 2017-2025
- General Manager / Leiter Strategische Geschäftseinheit / Leiter Europäische Klinische Forschung & Entwicklung in der internationalen biopharmazeutischen Industrie (Belgien, Deutschland, Schweiz, USA), 1987-2002
Neuigkeiten
2026
Zugang zu Therapien für seltene und komplexe Erkrankungen
Am 1. Juli 2026 hielt Michael Schlander im Europäischen Parlament in Brüssel, Belgien, im Rahmen der Plattform „Health Leadership Mission for Rare Diseases“ (HLM4Rare) einen Vortrag zum Thema "«Health without Postcodes» - Access to Rare and Complex Disease Therapies".
OECI Oncology Days 2026
Michael Schlander stellte das "OECI White Paper: The Socioeconomic Impact of Cancer from the Perspective of Patients" im Namen der OECI-Arbeitsgruppe zu den sozioökonomischen Auswirkungen von Krebs auf den OECI Oncology Days 2026 vor, die vom 17.-19. Juni 2026 in Warschau (Polen) stattfanden.
Kosteneffektivität hochspezialisierter Brustkrebsbehandlung in zertifizierten Zentren
Zwar ist es allgemein anerkannt, dass eine hochspezialisierte Krebsbehandlung zu besseren klinischen Ergebnissen für die Patientinnen und Patienten führen kann, doch ist ihre Kosteneffektivität angesichts des Aufwands für das zusätzliche Leistungsspektrum, Qualitätskontrollmechanismen und die mit der Zertifizierung verbundenen Prozesse weniger klar (und wird manchmal sogar angezweifelt).
Eine neue Studie liefert jetzt überzeugende Daten, die über den klinischen Nutzen hinaus den wirtschaftlichen Wert der Zertifizierung spezialisierter Krebszentren in der Brustkrebsversorgung belegen. Sie stellt eine beeindruckende Leistung von Min-Wai Lwin (der sie als integralen Bestandteil seiner Doktorarbeit in Heidelberg einreichen wird) und einem großen Team von Autorinnen und Autoren dar, die mit dieser Studie auf früheren Analysen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern um Jochen Schmitt und Olaf Schoffer in Dresden aufbauen. Die Ergebnisse müssen zusammen mit früheren Arbeiten von Chih-Yuan Cheng et al. (die ebenfalls Teil einer Doktorarbeit in Heidelberg waren) gelesen werden, die bereits zeigen konnten, dass die Behandlung von Darmkrebs in einem zertifizierten Krebszentrum in Deutschland nicht nur die Überlebenschancen der Patientinnen und Patienten verbessert, sondern aus Sicht des Gesundheitssystems sogar Kosten spart.
Obwohl beide Studien im spezifischen deutschen Kontext unter den Akkreditierungsregeln der Deutschen Krebsgesellschaft durchgeführt wurden, liefern sie doch auch für internationale Bemühungen relevante Einsichten, die Patientinnen und Patienten Zugang zu einer hochwertigen Krebsversorgung in multidisziplinären Teams ermöglichen und sicherstellen sollen, dass neue Erkenntnisse und Innovationen aus der Krebsforschung in deren Versorgung integriert werden – so wie dies beispielsweise von der Organisation Europäischer Krebsinstitute (Organisation of European Cancer Institutes, OECI) angestrebt wird.
Beiträge zum Deutschen Krebskongress (DKK) 2026
Michael Schlander war eingeladen um an der DKK 2026 Highlight-Sitzung (21. Februar 2026) «Sozioökonomische Folgen einer Krebserkrankung in Deutschland aus der Perspektive der betroffenen Patient*innen und ihrer Angehörigen» teilzunehmen:
(1) Vortrag: Facts & Figures aus den durchgeführten Forschungsprojekten der Organisation of European Cancer Institutes (OECI);
(2) Panel Diskussion mit Ulrike Krämer (Düsseldorf), Anne Wieninger (Heidelberg) und Bernd Crusius (Bonn): «Deutschland ‘Quo vadis?’».
Weitere wissenschaftliche Präsentation mit Julien Frick (Erstautor), Daniela Doege, Rachel D. Eckford, Lena Koch-Gallenkamp, und Volker Arndt (Seniorautor) zum Thema "Impact of the COVID-19 Pandemic on Cancer Care and Health-Related Quality of Life: A Cross-Sectional Registry Study in Baden-Württemberg, Germany".
Finanzierung der Gesundheitsversorgung: strukturelle Herausforderungen
Überlegungen zu den Gründen, weshalb und wie als Teil einer notwendigen Reformagenda eine Neujustierung des dualen Systems von Gesetzlichen und Privaten Krankenversicherungen hin zu einem komplementären System aus obligatorischer Grundversicherung und freiwillig versicherten Zusatzleistungen bedacht werden sollte.
Heidelberg Health Economics Summer School 2026
Die Heidelberg Health Economics Summer School - welche vom Institut für Innovation & Evaluation im Gesundheitswesen (InnoValHC) unter der Schirmherrschaft der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg angeboten wird - bietet auch im Jahr 2026 wieder eine außergewöhnliche Gelegenheit, mit führenden Expertinnen und Experten aus den Bereichen Gesundheitspolitik und -ökonomie zusammenzukommen und über die wichtigsten Herausforderungen sowie über potenzielle Lösungen im Zusammenhang mit ökonomischen Evaluationen im Rahmen von Health Technology Assessments (HTAs) zu diskutieren - insbesondere im Hinblick auf Entscheidungen über den Zugang für Patientinnen und Patienten, Preisgestaltung und Kostenerstattungen, einschließlich der Auswirkungen auf Forschung und Entwicklung (F&E).
Das Summer School Basic Module [Einführungslevel] wird von 25. bis 27. Juni 2026 in Bruneck, Südtirol / Italien, stattfinden.
Das Summer School Core Module [mittleres bis fortgeschrittenes Level] wird von 30. September bis 02. Oktober 2026 in Wiesbaden, Hessen / Deutschland, stattfinden.
Weitere Informationen zur Veranstaltung befinden sich auf der Website des Instituts.




